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Das Mädchen ohne Stimme

„299 Tage“ ist der Titel eines neuen Buches von Verena Zeltner

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Verena Zeltner: 299 Tage. Thami-Verlag 2020

Für den Liedermacher und Schriftsteller Stephan Krawczyk ist der Sprachschatz der größte Schatz der Menschheit. Wieviel davon uns im digitalen Zeitalter verloren geht, und was wir tun können, um uns diesen Schatz zu erhalten, diesen Fragen geht die Thüringer Schriftstellerin Verena Zeltner in ihrem aktuellen Buch nach.

Im Klappentext heißt es:
Was ist schlimm daran, wenn man eine Weile nicht sprechen kann? Schließlich hat man im Zeitalter der Digitalisierung genügend andere Möglichkeiten, miteinander zu kommunizieren.
Irgendwie nervig schon – und dass das mal langsam wieder in die Gänge kommen solle, findet Sanna, als ihre Stimme nach einer Hals-OP streikt. Die Ursache ist eine Stimmbandlähmung. Eine logopädische Therapie, versichern ihr die Ärzte, wird das rasch wieder in Ordnung bringen.
Doch so sehr Sanna darauf hofft, bald wieder reden zu können, so intensiv sie ihr Stimmtraining auch betreibt – es geht einfach nicht vorwärts mit ihrer Stimme. Und ihren großen Traum, nach der Musikschule Gesang zu studieren, den kann sie ja wohl vergessen. Ein Monat nach dem anderen vergeht, ohne dass sich ein Erfolg einstellt. Trotz Smartphone und Computer empfindet Sanna ihre Sprachlosigkeit allmählich als die Hölle und verzweifelt fast am Leben.
Erst die Liebe zu Jan lässt sie wieder hoffen.

Verena Zeltner, die in Neustadt an der Orla lebt und seit 2006 als freiberufliche Kinder- und Jugendbuchautorin tätig ist, weiß genau, wovon sie schreibt. Zeltner: „Mit der Hauptfigur des Romans, der 15-jährigen Sanna, habe ich eines gemeinsam: Genau wie sie konnte ich fast ein Jahr lang nicht sprechen. Beim Schreiben waren alle Erinnerungen an diese Zeit wieder da.“ Nicht erst mit dem Buch „ICEzeit“ (2017), in dem sie die Problematik um die Droge Crystal thematisiert, wurde Verena Zeltner einem größeren Publikum bekannt. (kj)

Verena Zeltner: 299 Tage. Thami-Verlag 2020, ISBN 978-3-933988-16-4, englische Broschur, 310 Seiten, 14,90 Euro

Ulf Annel, Foto privat

Heiteres auf kleiner Lese-Tour

Ulf Annel präsentiert Mini-Bücher, Ringelnatz und unglaubliche Geschichten

Ulf Annel, Foto privat
Ulf „Uhulf“ Annel ist in den nächsten Wochen auf kleiner Lese-Tour. Foto: privat

Wer schon einmal Gast im Erfurter Kabarett „Die Arche“ war, der weiß, warum Schriftsteller und Kabarettist Ulf Annel gelegentlich auch Uhulf genannt wird. Besagter Uhulf ist derzeit auch solo gut gebucht. Wer Lust und Laune hat, darf sich zu folgenden Terminen als eingeladen betrachten:

  • 7. März, 21 Uhr: Ringelnatz-Abend „Jede Laune meiner Wimper“ im Kabarett „Die Arche“ in Erfurt
  • 18. März, 15 Uhr: Der große Mini-Buch-Abend am Nachmittag in der ASB-Begegnungsstätte in Erfurt, Rankestraße
  • 27. März, 19.30 Uhr: Die deutsche Sprache ist ein Witz in der Gaststätte Freudenberg in Urbich
  • 3. April, 19 Uhr: Der große Mini-Buch-Abend in Großbreitenbach, Kulturscheune Myliusstraße
  •  24. April, 20 Uhr: Die unglaubliche Geschichte Thüringens, Wasserburg Markvippach

Tickets gibt es an den Abendkassen.

Antje Babendererde

Für Literaturpreis nominiert

Antje Babendererdes „Schneetänzer“ weiter auf Erfolgskurs

Antje Babendererde
Antje Babendererde liest zur Weihnachtslesung 2020 in Bad Tabarz. Foto: Klaus Jäger

Antje Babendererdes „Schneetänzer“ ist weiter auf Erfolgskurs. Das Buch, das im September 2019 erschien, wurde jetzt für einen wichtigen Literaturpreis nominiert, wie der Arena-Verlag informierte. Demnach steht der „Schneetänzer“ auf der Shortlist für den DELIA-Jugendliteraturpreis 2020. Mit Beatrix Gurian („Alabasterball“) und Charlotte Richter („Die Muschelsammlerin“) finden sich zwei weitere Arena-Autorinnen auf der Shortlist des Literaturpreises. Der Preis wird am 14. März 2020 auf der Leipziger Buchmesse verliehen.

Der DELIA-Literaturpreis wird seit 2004 vergeben und ist mit 1500 Euro dotiert. Auslober des Preises ist die Vereinigung deutschsprachiger Liebesroman-Autoren und -Autorinnen (DeLiA), die im Jahr 2003 gegründet wurde. Die DeLiA gehört inzwischen zu den größeren genrespezifischen Autorenvereinigungen Deutschlands, heißt es in der Online-Enzyklopädie Wikipedia. Der Jugendliteraturpreis wird seit 2017 verliehen.

Antje Babendererde ist eine Thüringer Schriftstellerin und Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS). Einem größeren Publikum bekannt wurde Antje Babendererde durch ihre Romane über das Leben nordamerikanische Indianer.

In den Thüringer Tageszeitungen erschien im Dezember unter der Überschrift „Abenteuer und Liebesgeschichte in einem“ folgende Rezension von Klaus Jäger zu „Schneetänzer“:

Die Bücher von Antje Babendererde sind gründlich recherchiert. Natürlich war sie für ihren neuen Roman „Schneetänzer“ in der Provinz Ontario. Natürlich ist sie gleich ihrem Helden Jacob mit dem Polar Bear Express von Timmins in das Nest Moosonee gereist. Natürlich hat sie sich mit dem Skidoo-Schlitten auf die vereiste Hudson Bay fahren lassen. – Ergebnis ist ein weiteres Indianer-Buch, das im Norden Kanadas spielt und das mit Fug und Recht als All-Age-Roman bezeichnet werden kann.
Der 18-jährige Jacob fliegt Knall auf Fall nach Kanada. Seine Mutter hat ihn in Sachen Vaterschaft belogen, mit seinem Stiefvater gab es Krach. Nun ist Jacob auf der Suche nach seinem wahren Vater, Greg Cheechoo, einem Cree-Indianer. Doch mit der Begegnung klappt es erst im letzten Drittel des knapp 400 Seiten starken Buches.
Zuvor erlebt Jacob zahlreiche Abenteuer, wird von einem Einheimischen, mit dem er per Motorschlitten über den vereisten Moose-River fährt, in der Wildnis ausgesetzt; überlebt zwei Tage Hunger und Kälte, bevor ihn ein Bären angreift und beinahe tötet. Schließlich pflegt ihn Kimi, ein Cree-Mädchen, das mit seinem Großvater Anak in einer Holzhütte im Busch lebt. 60 Kilometer Fußweg entfernt vom nächsten Krankenhaus. Jacob verliebt sich in Kimi, die nur wenig mit ihm anfangen kann: Für das Leben in der Wildnis taugt er nicht. Und die Hoffnung auf ein Zusammentreffen mit seinem Vater schwindet mit jedem Tag – er hat das Rückflugticket in der Tasche und in Jena warten die Abi-Prüfungen.
Doch Jacob bringt es nicht übers Herz, in den Polar Bear Express einzusteigen, der ihn zurück in Richtung Flughafen bringen würde. Und am Bahnhof steht sein Vater. Der entspricht so gar nicht dem Bild, das Jacobs Mutter von ihm gezeichnet hat. Noch einmal nimmt die Handlung richtig Fahrt auf, bevor zum Ende hin … nein, das sei nicht verraten.
Wie Antje Babendererde im „Schneetänzer“ die Spannung aufrecht erhält, hat schon Thriller-Qualität. Überraschende Wendungen halten den Leser in Atem, fügen sich im weiteren Verlauf zu einem logischen Ganzen. Mit „Schneetänzer“ ist der Autorin eine Symbiose von Survival-Abenteuer und Liebesgeschichte an einem exotischen Schauplatz gelungen.
Das Hörbuch wurde von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur als „Hörbuch des Monats Dezember“ ausgezeichnet.
Antje Babendererde: Schneetänzer.
(Arena Verlag. 389 Seiten, 17 Euro)
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Ein Navi für das Rentier

Verena Zeltner veröffentlicht gesammelte Weihnachtsgeschichten

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Verena Zeltner: Weihnachtsgeschichten für kleine und große Leute. Thami-Verlag 2019

Für Schriftstellerin Verena Zeltner aus Neustadt/Orla ist es schon eine lange Tradition: Seit 2003 schreibe sie jedes Jahr für die „Ostthüringer Zeitung“ eine Weihnachtsgeschichte. Auf Anraten eines Kollegen hat sie nun diese Geschichten zu einem ansehnlichen Bändchen unter dem Titel „Weihnachtsgeschichten für kleine und große Leute“ zusammengefasst und im Thami-Verlag herausgegeben. Verena Zeltner staunt selbst: „Da ist im Laufe der Jahre so einiges zusammen gekommen.“

Das Buch, das man unter anderem über ihre Homepage (www.verena-zeltner.de) kaufen kann, gibt Antwort auf wichtige Fragen rund um das Weihnachtsfest.
Nur ein paar Beispiele:
Kann man sich zu Weihnachten einen Großvater wünschen?
Was halten die Rentiere des Weihnachtsmanns von einem Navigationsgerät?
Wie bekommt man eine Festanstellung beim Weihnachtsmann?
Was kann passieren, wenn Schutzengel frei haben?
Was macht man mit einem weihnachtsbaumverrückten Kater?

Für alle die, die noch in letzter Minute ein Weihnachtsgeschenk suchen oder schon für kommendes Jahr vorsorgen wollen: „Weihnachtsgeschichten für kleine und große Leute“, Thami Verlag, 191 Seiten, 12,90 Euro
(kj)

plaetzchendose

Weihnachtsbuch im Kabarett

Ingrid und Ulf Annel laden zu einer Lesung in „Die Arche“ ein

plaetzchendose
Ingrid und Ulf Annel stellen ihr Weihnachtsbuch vor.

Ganz und gar unkabarettistisch geht es am Sonntag, dem 08. Dezember, im Kabarett „Die Arche“ zu.
Ingrid und Ulf Annel stellen da ihr Thüringer Weihnachtsbuch vor. Ab 16 Uhr erzählen sie von und lesen sie aus dem großformatigen Buch, das unter dem Titel „Das große Weihnachtsbuch Thüringen“ in opulenter Aufmachung im Emons Verlag Köln erschienen ist. Wer möchte, kann an Ort und Stelle ein Exemplar kaufen. Ulf Annel: „So erledigt sich die Hatz nach Weihnachtsgeschenken von allein.“

In dem Buch finden sich Gedichte und Geschichten, werden Weihnachtsbräuche vorgestellt, Basteltipps und Backrezepte verraten. Natürlich findet auch der Baumschmuck einen angemessenen Platz – schließlich fand die Idee, den Baum mit zarten Glaskugeln zu schmücken, von Thüringen aus ihren Weg um die Welt.

Eintrittskarten für die Veranstaltung gibt es im Vorverkauf am Erfurter Domplatz 18, über Telefon (0361/5982924) und über die Internet-Adresse des Kabaretts (kasse [at] waidspeicher.de).
Nach der Lesung können die im Buch vorgestellten Plätzchen verkostet werden. (kj)

Annerrose Kirchner liest in Gera.

Aus dem Nähkästchen geplaudert

Annerose Kirchner zeigt in Gera Einblicke in ihre Werkstatt

Annerose Kirchner liest in Gera.

Was hat eine uralte Sammlung deutscher Poesie, „ausgewählt von Frauenhand“, mit dem Schreiben von Gedichten zu tun? Diese Frage beantwortet die Geraer Schrifstellerin Annerose Kirchner, Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland, am Mittwoch, dem 4. Dezember, ab 16.00 Uhr in der Brendel’s Buchhandlung, Große Kirchstraße. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Traumberuf: Schriftsteller?“ Das ist eine Reihe, die vom Thüringer Verband der Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) mit Erfolg durchgeführt wird und ihre Anfänge in Erfurt, im Haus Dacheröden, nahm. Nun wandert sie über Land und macht in Gera Station. Im mediterranen Ambiente des Buchkellers bei Brendel’s wird Annerose Kirchner tief ins „Nähkästchen“ greifen und noch unbekannte, zum Teil sehr heitere Geschichte über ihre Schreibanfänge erzählen und auch Tipps und Hinweise geben, wie man ein Buch veröffentlicht, Kontakt mit Verlagen aufnimmt und Mitglied im VS werden kann. Dazu gibt es noch Empfehlungen  für weihnachtliche Lektüren, die sich als schönes Geschenk für die Festtage eignen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Gottfried Domel liest in Altenburg.

Von Katze und Hausrotschwanz

Gottfried Domel liest in Altenburg

Gottfried Domel liest in Altenburg.

Im Rahmen der Reihe „Traumberuf: Schriftsteller? – regional“ stellt sich am Mittwoch, dem 27. November, Gottfried Domel dem Altenburger Publikum vor. Der promovierte Tierarzt hat unter dem Namen Tomas Numenson einen ersten Roman unter dem Titel „Die Katze lehrt dem Hausrotschwanz das Fliegen“ im Eigenverlag herausgebracht.

Ab 19 Uhr liest er im Kulturbundhaus Brühl 2 aus seinem Buch und berichtet von seiner Tätigkeit als Schriftsteller. Dabei steht er auch Rede und Antwort zu seinen Veröffentlichungen „Der Schmied von Meura – Eine Geschichte aus dem Dreißigjährigen Krieg“ und seinem noch in Arbeit befindlichen „Die afrikanische Katastrophe“.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

So wirbt die Stadt Bad Tabarz für das Lesefest am 30. November.

Lesefest in Bad Tabarz

Kurort im Thüringer Wald rührt die Werbetrommel für einen guten Zweck

So wirbt die Stadt Bad Tabarz für das Lesefest am 30. November.

In Suhl und Erfurt, in Apolda und in Stadtroda kennt man sie schon – für den Kurort Bad Tabarz wird sie eine Premiere: Die Weihnachtslesung des Thüringer Schriftstellerverbandes. Jedes Jahr zum ersten Advent lesen die Autoren in einer Thüringer Stadt – honorarfrei und für einen guten Zweck.

Am 30. November können die neugierigen Bad Tabarzer und ihre Gäste Geschichten in Mundart, Märchen, Sagen, ein Jugendbuch, Lyrik, Krimis, Reportage, Heiteres und Nachdenkliches hören. Dreizehn Autoren stellen an fünf verschiedenen Orten und zu drei verschiedenen Zeiten ihre Werke vor. Organisiert hat das Ganze in diesem Jahr Vorstandsmitglied Siegfried Nucke, der in Bad Tabarz zu Hause ist. Er lobt vor allen Dingen Bürgermeister David Ortmann und dessen Kuramtsleiter Marcel Wedow, die das Tabarzer Lesefest vor Ort verankerten. Nucke: „Ohne die beiden wäre die Weihnachtslesung gar nicht möglich. Das war und ist wirklich eine großartige Unterstützung.“

Als Leseorte stehen das Kukuna (Zentrum für Kunst, Kultur und Natur, Lauchagrundstraße 12a), die Galerie Kunstwerk (Zimmerbergstraße 18), die Kirche St.Peter und Paul (Walter-Rathenau-Straße 1), die Kinderkrippe (Walter-Rathenau-Straße 2a), und das Heimatmuseum (Inselsbergstraße 48) zur Verfügung.

Ein Lesefest in der Kurstadt Bad Tabarz. Die Stadt kann sich das leisten, weil ausnahmslos alle Autoren auf ihr Honorar verzichten. Und die Besucher können es sich leisten, weil der Eintritt pro Lesung lediglich fünf Euro kostet, die ohne Abzüge auf das Konto des Fördervereins der „Waldzwerge“, dem Förderverein für Kinder in Bad Tabarz gehen.

Wer sich die Orte und Künstler in seinem Kalender vormerken will – es lesen:

Kirche St. Peter und Paul
15:00 Uhr Ingrid Annel – „Ein Kleid ganz aus Schnee“ – Märchenhafte Geschichten
Kindergarten/Kinderkrippe
15:00 Uhr Verena Zeltner und Anne Gallinat – Kinderliteratur für Vorschul- und Grundschulkinder mit Marionetten
Galerie Kunstwerk
15:00 Uhr Holger Uske – Lyrik und Kurzgeschichten
16:30 Uhr Frank Quilitzsch – „Dinge, die wir vermissen werden“ und Matthias Biskupek – „Der Rentnerlehrling“
Vereinszimmer in der Verrückten Schule (im Heimatmuseum)
15:00 Uhr Sieglinde Mörtel – Mundart und Rudi Köhler – Heiteres
16:30 Uhr Rainer Hohberg – Sagenhaftes, „Als die Hüpfemänner kamen…“
18:00 Uhr Bernd Ritter – Krimi
KuKuNa – Zentrum für Kunst, Kultur und Natur
15:00 Uhr Klaus Jäger – Krimi
16:30 Uhr Antje Babendererde – „Schneetänzer“ (Jugendbuch)
18:00 Uhr Landolf Scherzer – Reportage

Buchtage 2017

Solch ein Gewimmel möcht‘ ich sehen …

Schriftsteller „zum Anfassen“ bei den Thüringer Buchtagen in Erfurt

Buchtage 2017
Der Stand des Schriftstellerverbandes zu den Thüringer Buchtagen 2017. Von links: Olaf Trunschke, Siegfried Nucke, Pauline Werner, Ingrid Annel, Klaus Jäger, Antje Babendererde. Foto: Beate Jäger

Bereits zum siebenten Mal laden der Landesverband Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen des Börsenvereins, das Erfurter Steigerwaldstadion und die Stadt- und Regionalbibliothek Erfurt zu den Thüringer Buchtagen ein. Am 15. und 16. November geben im Parksaal des Steigerwaldstadions Thüringer Verlage, Autoren und Institutionen einen Überblick über die Buchlandschaft in Thüringen.

Vertreten sein werden 34 Verlage aus Thüringen, der Thüringer Literaturrat, die Literarische Gesellschaft Thüringen und der Verein Erfurter Herbstlese. Selbstverständlich wird auch der Landesverband Thüringen des Schriftstellerverbandes wie schon in den vergangenen Jahren das Bücherfest im Steigerwaldstadion bereichern. Dazu gibt es einen Gemeinschaftsstand, an dem die Bücher der Verbandsmitglieder vorgestellt werden und an denen wechselweise Mitglieder des Schriftstellerverbandes „Standwache“ halten – quasi Schriftsteller zum Anfassen. Natürlich können auch Bücher gekauft und bei Anwesenheit der Autoren von diesen auch signiert werden. Zudem gibt es Schriftsteller, die sich mit eigenen Ständen dem Publikum präsentieren und als Gesprächspartner zur Verfügung stehen.
In diesem Jahr sind das Ingrid und Ulf Annel, Antje Babendererde, Klaus Jäger, Olaf Trunschke und Verena Zeltner.
Bei den Verlagen mit einem eigenen Stand vertreten ist auch VS-Mitglied Siegfried Nucke, der für den Bad Tabarzer Verlag „Tasten & Typen“ steht.

Im umfangreichen Begleitprogramm der Thüringer Buchtage tritt am Freitag um 12 Uhr Ulf Annel auf, der die in der Verlagsgruppe „grünes herz“ entstandenen Westentaschen-Bücher „Kleines Tucholsky-Buch“ und „Küstenwind küsst Wüstenkind“ vorstellt. Am Samstag um 13 Uhr liest Ingrid Annel für den Bad Tabarzer Verlag „Tasten & Typen“ aus ihrem Buch „Ein Kleid ganz aus Schnee“.

Die Thüringer Buchtage werden am Freitag, dem 15. November, um 10 Uhr im Beisein von Staatssekretärin Valentina Kerst eröffnet. (kj)