190511002_Lese_WB

Felix heißt der glückliche Sieger

Landesfinale des Lesewettbewerbs für Sechstklässler im Literaturhaus Dacheröden

190511002_Lese_WB
Cornelia Krummrich (links) und Leonie Reinhard zeichnen die besten Thüringer Vorleser aus. Die Kinder von links: Emma Lappius, Anna-Lena Lange, Paul Ernst Wilhelm Bohlmann, Anna Koch, Eric Winkler und Felix Rosenkranz. Foto: Buchhandlung Tintenherz

Er heißt Felix Rosenkranz und kommt aus Sömmerda. Der Sechstklässler überzeugte am Samstag, dem 11. Mai, im Landesfinale des Vorlesewettbewerbs die Fachjury. Ausgetragen wurde das Finale im Erfurter „Kultur:Haus Dacheröden“, das längst auch zu einem Literaturhaus geworden ist. In der Jury des Wettbewerbs, der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels bereits seit 60 Jahren ausgetragen wurde, saß mit dem Thüringer Autor und Verleger Siegfried Nucke auch ein Vertreter des Schriftstellerverbandes.

Er verstärkte das Team um Moderatorin Katharina Bucklitsch (Buchhandlung Tintenherz), das zudem aus Marina Glöckner (Kinder- und Jugendbibliothek Erfurt), Leonie Reinhardt (Thüringer Bundessiegerin 2015), Cornelia Brack (Lehrerin Grundschule 6, Erfurt-Hochheim) und Cornelia Krummrich (Buchhandlung Tintenherz). Siegfried Nucke lobte die Qualität des Wettbewerbes. „Der Landesausscheid belegte einmal mehr, dass Schüler lesebegeistert sein können und ihre Zuhörer bezaubern“, sagte er.

Neben Landessieger Felix Rosenkranz wurden am Ende des Finales auch Emma Lappius (Gera), Anna-Lena Lange (Schleusingen), Paul Ernst Wilhelm Bohlmann (Bad Berka), Anna Koch (Gotha) und Eric Winkler (Schleiz) geehrt. Felix Rosenkranz erhielt für seinen Sieg im Landeswettbewerb nicht nur einen dicken Bücherscheck. Er hat sich zudem für das Bundesfinale des Wettbewerbes qualifiziert, das am 26. Juni im Sender RBB in Berlin ausgetragen wird. (kj)

(Weitere Bilder im Facebook-Auftritt des Schriftstellerverbandes: https://www.facebook.com/schriftsteller.thueringen/)

Annel_Ingrid

Wie schreibt man für Kinder?

Die Erfurter Autorin Ingrid Annel zu Gast im Haus Dacheröden / 13. Runde der Veranstaltungsreihe „Traumberuf: Schriftsteller?“

 

Annel_Ingrid
Die Erfurter Schriftstellerin Ingrid Annel hat zur Leipziger Buchmesse zwei neue Titel vorgestellt. Foto: Privat

Wie schreibt man eigentlich für Kinder? Die Erfurter Schriftstellerin Ingrid Annel hat eine mögliche Antwort parat. „Genauso, nur anders oder besser.“
Am Donnerstag, dem 18. April, ist sie zu Gast im Erfurter Haus Dacheröden. Zum 13. Mal bereits lädt der Schriftstellerverband Thüringen zu seiner Veranstaltungsreihe „Traumberuf: Schriftsteller?“ ein. Ingrid Annel, die sonst immer selbst zu den Moderatoren gehört, wird ab 19.30 Uhr von der Erfurter Journalistin Birgit Kummer und vom Bad Tabarzer Verleger Siegfried Nucke ins Kreuzverhör genommen. Der Eintritt ist wie immer frei.

Im Gepäck hat Ingrid Annel ihre beiden neuesten Bücher, die zur Leipziger Buchmesse erschienen sind: „Von Hexentanz und Silberglanz – Sagen aus dem Harz“ und „Ein Kleid, ganz aus Schnee – Märchenhafte Geschichten“, die sie an diesem Abend auch mit einer Leseprobe vorstellen wird.
Die Erfurter Autorin schreibt sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Am liebsten schreibt sie für Kinder, und zwar so, dass auch Erwachsene die Geschichten mit Genuss und Gewinn lesen können. Ihre Vorliebe gilt Märchen und Sagen. In mehreren Büchern hat sie Sagen unterschiedlicher Regionen und „Die schönsten Märchenklassiker“ für heutige Leser neu erzählt. Daneben spinnt sie gern den Faden bekannter Märchen weiter, stellt sie spielerisch auf den Kopf oder erfindet eigene Märchen.
Durch die intensive Einbindung in ein Netzwerk professioneller Kinderbuchautoren kann Ingrid Annel nicht nur einen Einblick in die eigene Schreibwerkstatt bieten, sondern auf vielfältige Weise über den Literaturbetrieb, über Verlagssuche, über Erfahrungen im Umgang mit größeren und kleineren Verlagen informieren. Und ganz aktuell kann sie über eine große Lesereise kreuz und quer durch Finnland berichten. (kj/ua)

 

Gehrke_Romy

Wie Bücher laufen lernen

Romy Gehrke im Kreuzverhör / 12. Veranstaltung in unserer Reihe „Traumberuf: Schriftsteller?“

Gehrke_Romy
Zu Gast am 28. März im Haus Dacheröden: Kulturjournalistin Romy Gehrke

Wie weckt man in zwei Minuten beim Fernsehzuschauer die Neugier auf einen dicken Roman? Die Kulturjournalistin Romy Gehrke (bekannt unter anderem von der „Bücherkiste“ des MDR-Fernsehens) steht dazu am 28. März ab 19.30 Uhr im Erfurter „Kultur:Haus Dacheröden“ Rede und Antwort.
Romy Gehrke erlernte zunächst die Schauspielkunst in Frankfurt a. Main, um nach einigen Jahren auf der Bühnen noch einmal den Sprung von den Brettern in den Hörsaal zu wagen: An der Humboldt-Universität studierte sie Kulturwissenschaften bei Friedrich Kittler. Als Kulturjournalistin beginnt ihre Laufbahn beim MDR-Rundfunk. Über die Jahre versucht Romy Gehrke, der Literatur mehr Sendezeit und Aufmerksamkeit im Fernsehen zu verschaffen. Die Kombination aus Schauspielerblick und Kulturwissenschaftlerin ermöglicht es ihr, unkonventionelle und spielerische Fernsehbeiträge zu produzieren. Wie diese manchmal unter den abstrusesten Bedingungen entstehen und wie man in wenigen Minuten einen ganzen Roman im Fernsehen vorstellen kann, davon erzählt sie an diesem Abend.
Die Gesprächsrunde ist nun schon die 12. Folge in der Veranstaltungsreihe „Traumberuf: Schriftsteller?“ Der Eintritt zu der moderierten Gesprächsrunde ist frei! (ot/kj)