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Wie schreibt man für Kinder?

Die Erfurter Autorin Ingrid Annel zu Gast im Haus Dacheröden / 13. Runde der Veranstaltungsreihe „Traumberuf: Schriftsteller?“

 

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Die Erfurter Schriftstellerin Ingrid Annel hat zur Leipziger Buchmesse zwei neue Titel vorgestellt. Foto: Privat

Wie schreibt man eigentlich für Kinder? Die Erfurter Schriftstellerin Ingrid Annel hat eine mögliche Antwort parat. „Genauso, nur anders oder besser.“
Am Donnerstag, dem 18. April, ist sie zu Gast im Erfurter Haus Dacheröden. Zum 13. Mal bereits lädt der Schriftstellerverband Thüringen zu seiner Veranstaltungsreihe „Traumberuf: Schriftsteller?“ ein. Ingrid Annel, die sonst immer selbst zu den Moderatoren gehört, wird ab 19.30 Uhr von der Erfurter Journalistin Birgit Kummer und vom Bad Tabarzer Verleger Siegfried Nucke ins Kreuzverhör genommen. Der Eintritt ist wie immer frei.

Im Gepäck hat Ingrid Annel ihre beiden neuesten Bücher, die zur Leipziger Buchmesse erschienen sind: „Von Hexentanz und Silberglanz – Sagen aus dem Harz“ und „Ein Kleid, ganz aus Schnee – Märchenhafte Geschichten“, die sie an diesem Abend auch mit einer Leseprobe vorstellen wird.
Die Erfurter Autorin schreibt sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Am liebsten schreibt sie für Kinder, und zwar so, dass auch Erwachsene die Geschichten mit Genuss und Gewinn lesen können. Ihre Vorliebe gilt Märchen und Sagen. In mehreren Büchern hat sie Sagen unterschiedlicher Regionen und „Die schönsten Märchenklassiker“ für heutige Leser neu erzählt. Daneben spinnt sie gern den Faden bekannter Märchen weiter, stellt sie spielerisch auf den Kopf oder erfindet eigene Märchen.
Durch die intensive Einbindung in ein Netzwerk professioneller Kinderbuchautoren kann Ingrid Annel nicht nur einen Einblick in die eigene Schreibwerkstatt bieten, sondern auf vielfältige Weise über den Literaturbetrieb, über Verlagssuche, über Erfahrungen im Umgang mit größeren und kleineren Verlagen informieren. Und ganz aktuell kann sie über eine große Lesereise kreuz und quer durch Finnland berichten. (kj/ua)

 

Gehrke_Romy

Wie Bücher laufen lernen

Romy Gehrke im Kreuzverhör / 12. Veranstaltung in unserer Reihe „Traumberuf: Schriftsteller?“

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Zu Gast am 28. März im Haus Dacheröden: Kulturjournalistin Romy Gehrke

Wie weckt man in zwei Minuten beim Fernsehzuschauer die Neugier auf einen dicken Roman? Die Kulturjournalistin Romy Gehrke (bekannt unter anderem von der „Bücherkiste“ des MDR-Fernsehens) steht dazu am 28. März ab 19.30 Uhr im Erfurter „Kultur:Haus Dacheröden“ Rede und Antwort.
Romy Gehrke erlernte zunächst die Schauspielkunst in Frankfurt a. Main, um nach einigen Jahren auf der Bühnen noch einmal den Sprung von den Brettern in den Hörsaal zu wagen: An der Humboldt-Universität studierte sie Kulturwissenschaften bei Friedrich Kittler. Als Kulturjournalistin beginnt ihre Laufbahn beim MDR-Rundfunk. Über die Jahre versucht Romy Gehrke, der Literatur mehr Sendezeit und Aufmerksamkeit im Fernsehen zu verschaffen. Die Kombination aus Schauspielerblick und Kulturwissenschaftlerin ermöglicht es ihr, unkonventionelle und spielerische Fernsehbeiträge zu produzieren. Wie diese manchmal unter den abstrusesten Bedingungen entstehen und wie man in wenigen Minuten einen ganzen Roman im Fernsehen vorstellen kann, davon erzählt sie an diesem Abend.
Die Gesprächsrunde ist nun schon die 12. Folge in der Veranstaltungsreihe „Traumberuf: Schriftsteller?“ Der Eintritt zu der moderierten Gesprächsrunde ist frei! (ot/kj)